Zoo Zürich

Oberhalb der Stadt Zürich auf dem Zürichberg im Quartier Fluntern, liegt der Zoo Zürich. Ursprünglich war auf dem Gelände ein Restaurationsbetrieb mit dem Ausblick auf den Säntis und eine grosse Wiese, auf der diverse Haus- und Huftiere weideten. Deshalb wurde das erste Zoorestaurant auch Säntisblick benannt.

Zoo Zürich

Der Zoo Zürich sieht sich als Naturschutzzentrum, deshalb wurden die Anlagen geräumig und naturgetreu gestaltet und die Pflanzen je nach Gehege einem anderen Ökosystem zugeordnet. Da bedrohten Tierarten ein Überleben ermöglicht werden soll, ist jede neue Anlage mit einem Naturschutz-Projekt verbunden. Der Zoo Zürich möchte zwischen Natur, Tier und Mensch vermitteln und die Bevölkerung entsprechend weiterbilden, gemäss dem Motto „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“.

So verschreibt sich der Zoo Zürichauch immer mehr der Wissenschaft und Erhaltung gefährdeter Tierarten und nimmt an rund 40 Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) teil. Im Rahmen dieser Erhaltungszucht werden in Zürich unter anderem Sibirischer Tiger, Schneeleoparden, Fischotter, Arabische Oryx, Indische Löwen, Asiatische Elefanten, Kappengibbon, Löwenäffchen, Gelbbrust-Kapuzineraffen und Banteng-Wildrind gehalten, die sich zumeist erfolgreich vermehren.

Im Zoo Zürich leben rund 345 Tierarten aus sechs Kontinenten, wobei sich der Park in Zukunft nur noch auf Tierarten aus Afrika, Madagaskar, Eurasien und Südamerika beschränken will. Es sollen nur Tierarten gehalten werden, denen der Zoo artgerechte und verhaltenstypische Anlagen bieten kann. Aus diesem Grund wurden 2006 die Eisbären nach Frankreich und die Schimpansen nach Gelsenkirchen abgegeben. Um Zuchterfolge zu erzielen, werden von jeder Tierart mindestens ein weibliches und ein männliches Exemplar gehalten.

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